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Spring-Cup Spring-Cup Roter Stern - FC Stiefingtal 2012 Spring-Cup Roter Stern - FC Stiefingtal 2012
22.04.2012 von himmelst├╝rmer


Frank Stronach war zwar nicht beim Spiel gegen den FC Stiefingtal anwesend, aber es ist ziemlich klar, was er gesagt h├Ątte: ÔÇ×Optimale Verh├Ąltnisse NICHT, optimales Ergebnis NICHT!ÔÇť Tats├Ąchlich war der Dauerregen alles andere als optimal und eine 2:5 Niederlage zu Hause auch nicht das Gelbe vom Ei, aber dennoch gab es Lichtblicke (auch ohne Sonnenschein).

Aber nun zu den chronologischen Ereignissen: schon vor Spielbeginn war der Platz vom Regen getr├Ąnkt worden und es war klar, dass es eine sehr kr├Ąfteraubende Partie werden w├╝rde. Umso schlechter war es nat├╝rlich, dass wir nur einen Wechsler hatten, aber unsere ohnehin lange Verletztenliste wurde an dem Tag auch noch durch einige krankheitsbedingte Ausf├Ąlle verl├Ąngert. Nichtsdestotrotz war die erste Halbzeit sehr ausgeglichen und es gab Chancen auf beiden Seiten, quantitativ gef├╝hlt bei den Stiefingtalern mehr, aber daf├╝r hatten wir einige qualitativ hochwertige Chancen aufzubieten. Die Partie war auch sehr sch├Ân anzusehen, da das Spiel auf beide Tore lief und die Chancen sch├Ân erspielt wurden.



Kurz vor der Pause gab es aber den Schockmoment f├╝r uns: ein Stiefingtaler hatte sich gegen unsere Abwehr durchgesetzt und st├╝rmte auf Dominik zu, machte sich dabei aber den Winkel so spitz, dass wir den folgenden Schuss schon in Dominiks Armen oder weit dr├╝ber sahen. Doch das kurze Eck war nicht ganz zu und so fand der Ball ungl├╝cklich den Weg ins Tor. 0:1 war zugleich auch der Halbzeitstand und wir haderten mit der Chancenverwertung. Nach einer sehr kurzen Pause ging es dann aber schon weiter und kurz nach Seitenwechsel konnten wir ausgleichen. Der Ball war einem Stiefingtaler im 16er ungl├╝cklich an die Hand gesprungen, Elfmeter. Michi nahm sich Ball und Herz und verwertete souver├Ąn, obwohl er den gegnerischen Tormann den Ball noch kurz kitzeln lie├č.
Kurz nach dem 1:1 gerieten wir aber schon wieder in R├╝ckstand, weil ein Stiefingtaler nach einer Flanke in unseren 16er das Leder mit einem wundersch├Ânen Kopfball an Dominik vorbei ins lange Eck bef├Ârderte. Wieder einem R├╝ckstand hinterherzulaufen war naturgem├Ą├č demotivierend, aber Rene hatte einen sehr guten Tag und setzte sich auf der rechten Seite eindrucksvoll durch und brachte den Ball mit einer Flanke perfekt zur Mitte, wo schon Roman (der mit seinem neuen aerodynamischen Vollbartversuch auch einen guten Tag und viele Chancen hatte) wartete und den Ausgleich per Kopf erzielte.

Nach dem 2:2 war auch wieder der Siegeswille zu sp├╝ren und wir erarbeiteten uns sehr gute Chancen. Die P├Ąsse waren platziert, die Kommunikation im Team stimmte und auch die Laufwege waren gut abgestimmt. Wirklich sch├Ân anzusehen, aber leider nicht von Torerfolg gekr├Ânt. Weil wir n├Ąmlich immer konsequent aufr├╝ckten und gut Druck aufbauten, ergaben sich f├╝r den FC Stiefingtal mannigfaltige Konterm├Âglichkeiten. Die Burschen, die wir vor ziemlich genau einem Jahr mit 10:0 nach Hause geschickt hatten, konterten uns wirklich gekonnt aus ÔÇô ohne dass wir ein Gegenmittel entwickeln konnten, weil die Stiefingtaler flink wie Wiesel ├╝ber die Seiten kamen und das Abwehrzentrum mit Flanken eindeckten. Wirklich beachtlich wie die Stiefingtaler dieses Konzept durchzogen. So war es auch keine ├ťberraschung, dass noch Tore folgen sollten, aber leider nicht aus unseren Angriffsbem├╝hungen, sondern aus Kontern heraus.



Das 2:3 war ein Strafraumgestochere, Dominik kann den Ball kurz abwehren, aber dann findet dieser leider den Weg ins Tor; ├Ąrgerlich. Noch ├Ąrgerlicher war das 2:4, weil Karli im 16er angeschossen wird, dabei die Hand an den K├Ârper zieht und den Ball ber├╝hrt. Elfmeter. Daf├╝r kann Karlchen mit Sicherheit nichts, aber vor allem, weil auf uns in einer ├Ąhnlichen Situation ein Elfer zugesprochen wurde, war es eine eindeutige Entscheidung. Das 2:5 war auch etwas ungl├╝cklich, Ball nach Corner in den 16er und von dort ins Eck.

W├╝rde man also rein das Ergebnis betrachten, k├Ânnte man meinen, dass es eine katastrophale Leistung von uns war. In Wirklichkeit sind wir aber sehr kompakt gestanden und die Stiefingtaler haben sehr effektiv gekontert. Nat├╝rlich schmerzen uns manche fehlenden Spieler ÔÇô Hubi h├Ątte sicher vorne einiges verwerten k├Ânnen, das Abwehrviech Perner Karli h├Ątte vielleicht so manchem Konter den Zahn gezogen und Martin w├Ąre auch an allen Stellen eine Bereicherung (gute Besserungsw├╝nsche von uns allen an dieser Stelle), aber unsere Leistung zeigt keinen Grund den Kopf in den Sand zu stecken, stattdessen m├╝ssen wir einfach weiter trainieren und an das Gl├╝ck der T├╝chtigen glauben. Jedenfalls eine sehr sch├Âne Partie mit vielen sch├Ânen Toren (wenn auch teilweise auf der falschen SeiteÔÇŽ).


Ergebnis

RSW Schwarzau - FC Stiefingtal 2:5 (Tore: Suppan M., Leber R.)






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