Bis zur ersten Wiederholung des Pussylover-Deluxe-Cups hat es ja etwas gedauert aber anscheinend hat er letztes Jahr doch eingeschlagen und Jungs von Schwarzau, Glojach und Wolfsberg, normalerweise gemeinsam am Spielfeld, trafen wieder um herauszufinden welches Dorf auf sich alleine gestellt die beste Figur am grünen Rasen macht. Zusätzlich stellten noch die Altherren vom SV-Schwarzau ein Team um den Jungen zu zeigen, dass man auch mit ihnen noch rechnen kann.
Glojach am Vorabend noch damit beschäftigt irgendwie einen Kader zusammenzustellen und Wolfsberg ohne Tormann (Danke an Martin, der sich dafür opferte und seine Sache auch gut machte), sah es nicht ganz schlecht aus für Schwarzau, aber schon letztes Jahr waren die Spiele knapp und im Fußball kann sowieso immer alles passieren...
Gleich im ersten Spiel Wolfsberg-Glojach sieht man die Ausgeglichenheit. Letztes Jahr gab es in 2 Aufeinandertreffen keinen Sieger und auch dieses Spiel endete schlussendlich torlos. Vielleicht die besseren Möglichkeiten für Wolfsberg, Günther verstolpert 2x alleine vorm Tor. Trotzdem war bei beiden Mannschaften angeschrieben und man war nicht unglücklich darüber.

Im Spiel Schwarzau gegen "Alt-Schwarzau" sah man gleich, warum einige mit der Titelverteidigung rechneten. Die jungen ließen den Ball gut zirkulieren und setzten sich schließlich auch verdient mit 2:0 durch.
Durch dieses Spiel wurden die Schwarzauer aber erst richtig warm, gegen Glojach geigten sie dann wirklich auf und schossen die nach 2 Gegentreffern etwas demoralisierten Glojacher mit 4:0 vom kleinen Platz. Glojach sah man an, dass sie kein eingespieltes Team sind und Schwarzau verstärkt durch einen besonders auffälligen Suppan Peter lies ihnen keine Chance.
Auch im Spiel gegen Wolfsberg war Schwarzau die spielbestimmende Mannschaft. Wolfsberg konnte aber durch einen Freistoß von Rohrer Peter in Führung gehen und verteidigte diese gegen den ständig stärker werdenden Druck bis zum Ende.
Da sich sowohl Glojach als auch Wolfsberg gegen den SV Schwarzau ebenfalls mit 2:0 durchsetzen konnten führte nach der Hinrunde Wolfsberg die Tabelle vor Schwarzau und Glojach an. Die rote Laterne hatte zu dem Zeitpunkt der SV-Schwarzau. Erinnerungen ans Vorjahr werden schon wach, auch da sah die Tabelle zur Halbzeit ähnlich aus und wurde dann noch auf den Kopf gestellt. Dieses Jahr sollte es nicht viel anders sein.

Gleich zu Beginn setzten sich die besser ins Spiel kommenden Glojacher gegen die anscheinend von ihrer ersten Niederlage etwas angeschlagenen Schwarzauer 2:1 durch. SV Schwarzau ging gegen Wolfsberg 5:1 unter, schoss aber zumindest einmal das erste Tor.
Vor dem Spiel Wolfsberg - Glojach wurde schon gerechnet. Mit einem Sieg konnten sich die Wolfsberger den Titel schon sichern. Natürlich sollte es nicht so sein. In einer nicht besonders guten Begegnung setzte sich Glojach durch ein Kopfballtor von Fuzi nach einem Einwurf mit 1:0 durch.
Schwarzau ging im darauffolgenden Spiel gegen Wolfsberg durch einen scharfen Schuss von Daniel in Führung, Wolfsberg konnte aber durch eine schöne Kombination von Gernot und Werner noch einmal ausgleichen. Damit war für Schwarzau trotz des Sieges gegen SV-Schwarzau die Titelverteidigung vor dem letzten Spiel SV-Schwarzau gegen Glojach nicht mehr möglich. Wolfsberg hatte noch die theoretische Chance im Falle eines Sieges von SV-Schwarzau und man merkte auch, dass die Altherren zumindest einen Punkt holen wollten. Obwohl sie einmal einen Rückstand ausgleichen konnten verloren sie aber schließlich auch dieses Spiel 2:1 und Glojach stand als Sieger des PLD-Cups fest.
Fazit
Ein diesmal wirklich schöner und fairer Cup mit ausgeglichenen Spielen. Dem SV-Schwarzau merkte man ein wenig das Alter an, es war körperlich nicht viel mehr drinnen, aber mit 1 bis 2 jungen Spielern wäre er auch sicher konkurrenzfähig gewesen. Der "Schwarzauer-Nachwuchs" wahrscheinlich spielerisch die stärkste Mannschaft an dem Tag und Glojach, der vermeintliche Underdog nach der Hinrunde harmonierte immer besser und setzte sich schlussendlich verdient durch. Trotzdem muss ich als Wolfsberger anmerken: nächstes Jahr sind wieder wir dran! ;-)
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